ACHTSAMKEIT
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Achtsamkeit wird eingeübt, um dem Augenblick die volle Aufmerksamkeit zu schenken - mit Freundlichkeit und Offenheit, ohne Wertung und ohne Kritik. Achtsam zu sein bedeutet, sich und das Geschehen beobachtend wahrzunehmen, wirklich da zu sein. Im Einüben der Achtsamkeit öffnen sie sich ihren Gedanken und Gefühlen, ihren Körperempfindungen und Sinneseindrücken. Das, was ihnen geschieht, wird mit Präsenz, Wachheit, Neugierde und Offenheit wahrgenommen - egal, ob es gerade für sie angenehm oder unangenehm ist.

Durch zunehmende Achtsamkeit finden sie Ihren ganz eigenen Weg, um aus der täglichen Zerfahrenheit und Zerrissenheit immer wieder heraus zu treten. Dadurch schaffen sie gute Bedingungen, in ihrem Leben "freier" zu sein: sie entschleunigen und entstressen, indem sie sich erden und dem Leben unvoreingenommen begegnen. 
Damit öffnen sie den Zugang zu ihren inneren Kraftquellen.
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Achtsamkeit kann sowohl als besondere Form der Meditation wie auch als eine  Art Selbstdistanzierung und Selbstbetrachtung im Alltäglichen praktiziert werden. Achtsamkeit setzt immer eine Offenheit für das Geschehen voraus: im Außen und im Innen. Die Grenzen zwischen Achtsamkeitsübungen und Meditationen sind fließend.